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Wofür - Mein Geld für vielfältiges Engagement

Jede Gemeinschaft braucht die aktive und meist auch finanzielle Unterstützung ihrer Mitglieder – so auch die Kirche. Nur mit ihrer Hilfe kann sie ihren vielfältigen Aufgaben in Verkündigung und Mission, sowie im sozialen und diakonischen Bereich nachkommen.

Die Synode, also die gewählten Repräsentantinnen und Repräsentanten der Kirchengemeinden und Kirchenkriese, entscheidet über den Haushalt. Überwiegend ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter nahezu aller Berufsgruppen bestimmen damit über den finanziellen Kurs der Landeskirche. Die Verwendung der Mittel erfolgt auf allen Ebenen nach Maßgabe von Haushaltsplänen, die durch die auf der jeweiligen Ebene gewählten Gremien beschlossen werden und öffentlich sind. Ebenso wird über die Verwendung in der Jahresrechnung öffentlich Rechenschaft abgelegt.

Der Haushalt des Jahres 2012 umfasste in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz 402,9 Millionen Euro. Der größte Teil des Haushaltes, 194,9 Millionen Euro, wird dabei durch die Kirchensteuermittel aufgebracht. Das entspricht einem Anteil von rund 48,4 Prozent.

Ein Betrag in Höhe von 25,4 Millionen Euro – etwa sechs Prozent – stammt aus dem Finanzausgleich der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Mit diesen Mitteln unterstützen westliche EKD-Gliedkirchen finanzschwächere Gliedkirchen in den östlichen Ländern.

Etwa vier Prozent der kirchlichen Einnahmen, 17,5 Millionen Euro, sind Staatsleistungen. Staatliche Zuschüsse für konkrete Leistungen, beispielsweise für den Religionsunterricht an den Schulen oder kirchlich kulturelle Zwecke, umfassen 34,5 Millionen Euro.

Von den Steuern, dem Finanzausgleich und den allgemeinen Staatsleistungen fließen nach Abzug der Mittel für zentrale Aufgaben wie Versorgungskosten für Pfarrer und Kirchenbeamte und die EKD-Umlage 67 Prozent an Gemeinden und Kirchenkreise für deren Arbeit und die Kirchlichen Verwaltungsämter, 33 Prozent sind für die Arbeit der Landeskirche bestimmt.

Nicht im landeskirchlichen Haushalt enthalten sind Einnahmen durch das Gemeindekirchgeld sowie Spenden und Kollekten, die in den Kirchengemeinden gesammelt werden und unmittelbar für gemeindliche Zwecke zur Verfügung stehen. In einer Reihe von Gemeinden ist ein erhebliches Aufkommen an Gemeindekirchgeld zu verzeichnen. Dieses kann von allen volljährigen Gemeindemitgliedern erhoben werden, die über eigene Einnahmen verfügen. Im Vorjahr gezahlte Kirchensteuer ist auf Antrag auf das Gemeindekirchgeld anzurechnen.

Die Finanzierung der Kindertagesstätten und der evangelischen Schulen erfolgt nicht über den landeskirchlichen Haushalt, sondern durch die jeweiligen Träger. Diese werden durch Elternbeiträge und staatliche Zuschüsse unterstützt. Die Kindertagesstätten stehen meist in der Trägerschaft der Kirchengemeinden, die evangelischen Schulen werden zum größten Teil von der Evangelischen Schulstiftung getragen.

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Letzte Änderung am: 10.04.2017